IGA Berlin – Anerkennung

2017


Plattenbausiedlung und Wuhletal, klassische Gartenkunst und Urban Gardening, Talaue und Kienberg: Das Gelände der Internationalen Gartenausstellung in Marzahn-Hellersdorf steckt voller Gegensätze. Gerade das ist typisch für Berlin. Unser Wettbewerbsbeitrag, gemeinsam mit GATE Gussmann Atelier und der Konstruktionsgruppe Bauen, macht diese Gegensätze zum Thema der IGA. Unter 26 Arbeiten erhielt er eine Anerkennung.

Ein neuer Parktyp am Stadtrand
Unser Ziel war eine „Parkerlebnislandschaft“ für den Rand einer Metropole. Sie verbindet die gestalteten Gärten der Welt, den künstlich aufgeschütteten Kienberg und die naturnahe Wuhleaue zu einer zusammenhängenden Landschaft.

Gartenband und Stadtnatur
Den Gärten der Welt stellt der Entwurf ein Band aus experimentellen Gärten gegenüber. Es zeigt, was Berlin ausmacht: Do-it-yourself-Kultur, Internationalität und neue Formen von Mobilität. Im Kontrast dazu stehen Wuhletal und Kienberg als urbane Natur, mit pflegeleichten Pflanzungen aus heimischen Arten nach dem Prinzip „native landscaping“.

Eine IGA für alle
Ein Teil der Ausstellung sollte frei zugänglich sein. Auf dem Wiesenpark waren ein internationales Schulgartenzentrum, Mitmachprojekte und eine große Festwiese mit offener Bühne vorgesehen, ganz im Sinne der Berliner Freiluftkultur.

Die Gartenschau 2017
Die IGA fand 2017 unter dem Motto „Ein MEHR aus Farben“ statt. Mit dem Kienbergpark, der Seilbahn und den erweiterten Gärten der Welt hat Marzahn-Hellersdorf seitdem ein großes neues Naherholungsgebiet.bundesgartenschau

Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb: competitionline.com